12.09.2021

Einsatz zum Hochwasser 2021

ab dem 20. Juli 2021

Nach den schweren Niederschlägen Mitte Juli und insbesondere der Nacht vom 14. Juli im südwestdeutschen Raum wurde der THW OV Lebach im Zuge eines großangelegten Einsatzes am 20. Juli alarmiert. Unsere Fachgruppe N (Notversorgung/Notinstandsetzung) verlegte mit einer Stärke von 8 Mann noch am selben Tag in den Bereitstellungsraum am Nürburgring.

Den darauffolgenden Tag verlegte die Mannschaft in eine Grundschule bei Hermesheim um ab dann verschiedenste Einsatzaufträge im Katastrophengebiet Bad Neuenahr - Ahrweiler wahrzunehmen. Darunter galt die Beräumung eines Kanals zu einem Überlaufbecken, Sicherung von Heizöltanks, Bergung von PKW und Beseitigung von Wasser und Schlamm aus Kellerräumen. Diese Arbeiten wurden in Kooperation mit dem OV St. Wendel durchgeführt, dem an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit gedankt sei. Nach 6 Tagen verlegten unsere Einsatzkräfte wohlbehalten zurück in die Unterkunft, wo sie herzlich von Familienangehörigen, Kameraden und Freunden nach saarländischer Art mit Kaltgetränken und Schwenker in Empfang genommen wurden.

 

Erneuter Einsatz für 2 Helfer unseres Ortsverbandes nach dem Starkregenereignis in Rheinland-Pfalz.

Am Samstag den 07.08.2021 machten sich erneut 2 Helfer mit einem MLW IV (Mannschaftslastwagen) und einem Anhänger 7,5to auf den Weg zum Bereitsstellungsraum Nürburgring um einen Transportzug zu unterstützen.  Am darauffolgenden Tag wurden unsere beiden Kameraden  nach Sinzig beordert. Der Einsatzauftrag lautet, kontaminiertes Wasser mit Hilfe von IBC Containern zu transportieren.

Das heißt sie liefern leere IBCs in den umliegenden Ortschaften an, und nehmen volle IBCs mit kontaminiertem Wasser (ÖL-Wassergemisch) zu einer SEPCON Anlage (Wasser-Öl-Seperationsanlage), wo Öl und Wasser voneinander getrennt werden. Anschließend geht es wieder mit leeren IBC Containern in die Ortschaften.

Ein großer Dank gilt den Familien und Angehörigen, ohne deren Rückhalt und Akzeptanz ein solcher Einsatz nicht möglich ist.

Ein Dank auch an die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für die Dauer des Einsatzes freigestellt haben.

 

 

 




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