28.07.2010

Bujula 2010

Schon ganz früh am Morgen traf sich die Jugendgruppe aus Lebach am 28.07.10 im OV, denn eine lange Fahrt nach Wolfsburg lag vor uns. Nach einer reibungslosen sechsstündigen Fahrt kamen wir in Wolfsburg am Allerpark an und konnten gleich unser Zelt aufschlagen und den Zeltplatz erkunden. Allerdings stellte sich der Zeltplatz als 5 Zeltplätze heraus und diese waren doch etwas zu weitläufig, als dass man sie am ersten Tag erkunden konnte, so wurde dann erst mal nur unser Platz, der Platz A erkundet. Außerdem mussten auch noch die T-Shirts und Pullover des BuJuLa anprobiert, das Zelt wohnlich gestaltet und das Essen getestet werden. Jeden Tag gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ein Lunchpaket und ein warmes Abendessen, dieses leckere Essen wurde von THW-Helfern gemeinsam mit der Kantinenküche des VW-Werks zubereitet.

Doch das Zeltlagerleben fand nicht nur auf dem Zeltplatz statt, es wurden auch einige Ausflüge gemacht. So konnten wir unsere Kletterkünste im Hochseilgarten testen, wobei nicht jeder von uns seine Höhenangst überwinden konnte. Wir konnten die Fische im Sealife Hannover bestaunen und im Rausch Schokoland heraus finden, wie man Schokolade herstellt und natürlich durfte die Schokolade auch probiert werden. Bei einer Bootstour mit THW-Booten auf dem Mittellandkanal konnte sich jeder von uns, wie ein Kapitän fühlen und unter Anleitung das Boot steuern. Da Wolfsburg die VW-Stadt ist, durfte natürlich auch ein Besuch der Autostadt nicht fehlen, in der vor allem die Männer auf ihre Kosten kamen. Auch ein Besuch des Phaenomuseums stand bei uns auf dem Programm, dort konnten wir selbst kleine naturwissenschaftliche Experimente durchführen und einen Feuertornado aus nächster Nähe erleben.

Natürlich wäre dieses Bundesjugendlager kein richtiges Zeltlager, wenn wir nicht mindestens einmal mit Naturgewalten zu kämpfen gehabt hätten. So wurde durch heftigen Regen der Zeltplatz überflutet und auch in unserem Zelt bildeten sich kleine Bäche und Pfützen. Allerdings ließen wir uns vom Regen nicht beeindrucken, mit Hilfe von Zeltnachbarn, Klappspaten und Sandsäcken wurde das Zelt mehr oder weniger wasserdicht gemacht und wir konnten unser Lagerleben ungestört fortsetzen.

Leider fand auch dieses Zeltlager nach einer Woche ein viel zu frühes Ende, nach einer Woche Spiel, Spaß und Spannung in Wolfsburg brachen wir am 4.8.10 wieder Richtung Lebach auf. Mit im Gepäck hatten wir auf der Rückfahrt viele gute Erinnerungen, neue Erfahrungen und sogar neue Freunde.


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