03.06.2012

Besuch der THW Jugend aus Bad Kreuznach

An dem Wochenende vom 2.6.2012 auf den 3.6.2012 war es soweit: die Jugendgruppe aus dem Ortsverband Bad Kreuznach kam uns besuchen.

An dem Wochenende vom 2.6.2012 auf den 3.6.2012 war es soweit: die Jugendgruppe aus dem Ortsverband Bad Kreuznach kam uns besuchen.

Unsere Jugendbetreuer hatten sich natürlich ein besonderes Programm inkl. Übernachtung in der Unterkunft überlegt.

Der erste Tag startete gemütlich mit einem ersten Kennenlernen und einer Teamarbeit. Die Aufgabe lautete "Der siebenköpfige, vierfüßige Drache." Es wurden zwei Gruppen zusammengestellt, jeweils mit Mitgliedern aus beiden Jugendgruppen. Jede Gruppe musste einen solchen Drachen bauen und zwar aus Mitgliedern der Gruppe. Der Drache sollte also aus sieben Personen bestehen aber nur vier Füße dürften den Boden berühren. Das Grübeln und Experimentieren hat beiden Gruppen, und auch den Jugendbetreuern, großen Spaß bereitet und es wurde auch eine Lösung gefunden.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es direkt weiter. Die Gruppen konnten ihre Teamarbeit weiter unter Beweis stellen und bei einer kleinen Übung mit vier Einsatzsituationen zeigen wie schnell man Hand in Hand arbeiten kann, auch wenn die Ortsverbände 150km weit auseinander liegen. So musste eine Person von einer Last befreit werden, eine Brücke über ein Gewässer gebaut und eine weitere Person mit Hilfe der hydraulischen Schere aus einer misslichen Lage befreit werden. Die Aufgaben wurden schnell untereinander aufgeteilt und auch zur Zufriedenheit der Betreuer durchgeführt. Die Last, welche einen unserer Dummys unter sich begrub, wurde mit Hilfe der hydraulischen Presse angehoben, so dass die Person gerettet und per Trage abtransportiert werden konnte. In der Zwischenzeit hat die zweite Gruppe eine Brücke aus Holzrippen gebaut, welche ohne weiteres Baumaterial auskam. Somit war der Weg zur dritten Station geebnet und die zweite Person konnte gerettet werden. Es war schön zu sehen dass die Jugendlichen sich auf Anhieb verstanden und alles so ablief als ob sie  es schon öfters zusammen geübt hätten. Der vierte Teil der Übung bestand aus einer Mischung zwischen Kommunikation und Theorie. Es mussten verschiedene Werkzeuge per Funk angefordert werden und auch richtig ausgegeben werden. Am Ende der Übung wurde alles wieder an seinen ursprünglichen Platz abgelegt und Ordnung geschafft.

Bevor es aber weiter ging, war etwas Freizeit angesagt bei der man noch etwas Gelegenheit hatte sich auszutauschen. Da es bis zum Abendessen (es gab natürlich Schwenker) noch etwas hin war, wurde kurzerhand zu einem Kennenlernspiel durch unsere Jugendbetreuerin aufgerufen. Dabei gab es viel zu lachen und man musste auf zack sein um seinen Einsatz nicht zu verpassen.

Als das Feuer dann genau richtig war, wurden die Schwenker auf den Schwenker gelegt und das Schwenken konnte beginnen.

Frisch gestärkt und noch voller Elan ging es dann weiter zu einer Nachtwanderung durch den Wald. Dort wurden noch Stöcke gesammelt, denn als die ganze Mannschaft wieder zurück im OV war, wurde noch Stockbrot über dem offenen Feuer gebacken. In gemütlicher Runde wurde die ein oder andere Geschichte erzählt und zu späterer Stunden lichteten sich auch so langsam die Reihen bis dann alle in ihren Feldbetten lagen und schliefen.

Am nächten Morgen ging es auch schon früh weiter. Gegen sieben Uhr waren die meisten schon fit und es wurde Platz für das gemeinsame Frühstück geschaffen. Es wurde alles aufgetischt was zu einem anständigen Frühstück gehört und für den geplanten Ausflug wurden auch noch Lunchpakete geschnürt. Nachdem dann die Nachtlager komplett abgebaut und verstaut waren, ging es mit drei Fahrzeugen nach Bexbach ins Grubenmuseum. Hier konnten die Jugendlichen hautnah sehen wie ein traditioneller Beruf im Saarland aussah und wie welche Technik und Maschinen unter Tage eingesetzt wurden.

Die Zeit verging wie im Fluge und nach dem Besuch voller Aktivitäten war es leider schon wieder an der Zeit die Jugendgruppe aus Bad Kreuznach zu verabschieden. Man hatte viel Spaß, es wurden neue Freundschaften geschlossen und eine Einladung in die Unterkunft der Gäste wurde dankbar angenommen.

 


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